Kapelle auf dem Kreuzberg in Cesky Krumlov

Die Kapelle auf dem Kreuzberg ist ein Bild der sensiblen Wahrnehmung der Barockepoche, die durch den Ausbau von Wahlfahrtstätten typisch ist. Diese Achtung der böhmischen Landschaft gegenüber ist mit dem Kult der Jungfrau Maria verbunden, und die Wahlfahrtstätten befinden sich oft auf Bergspitzen, wie dem auch bei der Kapelle auf dem Kreuzberg ist (619 m ü. d. M., südöstlich von Cesky Krumlov).

Der sakrale Bereich, was sein Stil angeht, ist ziemlich retardiert bis fast rustikal, was mit dem hiesigen künstlerischen Gestalten der ersten Jahre des 18. Jahrhunderts korrespondiert. Darin spiegelt sich der Stil der frühbarocken Architektur wider. Die Kapellenkomposition gründet auf einer typischen barocken Zahlensymbolik.

In der Mitte des 17. Jahrhunderts wurde hier durch einen Jesuitenprediger das sog. Spanische Holzkreuz als Schutz der Stadt vor Naturkatastrophen aufgestellt. Fünfzig Jahre später, als das Kreuz repariert werden musste, wurde auf dieser Stelle vom restlichen Holz eine kleine Holzkapelle errichtet. In der Kapelle befanden sich drei Kreuzwegstationen.

Im 1710 bauten Prinz Christian I. zu Eggenberg und seine Frau in Zusammenarbeit mit dem Magistrat eine größere gemauerte Kapelle. An der Ausstattung der Kapelle waren viele Künstler und Handwerker von Cesky Krumlov beteiligt. Bald zeigte sich, dass die Kapelle zu klein ist, daher beschloss der Prinz ohne zu zögern, einen oktogonalen Kreuzgang zu bauen. Das gesamte Projekt wurde erst im 1726 fertiggestellt, weil der Prinz starb. Vor dem Haupteingang steht eine Dreikreuz-Leidensweg und vor dem Südeingang befinden sich zwei Säulen mit den Statuen Christus des Leidenden und der leidenden Mutter Gottes der Jungfrau Maria. Im Kreuzgang befinden sich Gemälde, Altäre, Statuen und Hängebilder. Im Inneren wurde eine Klause eingebaut.

In der Mitte des 18. Jahrhunderts wurde der Kreuzweg wesentlich verändert. Anstatt der alten Kapellen wurden sechs neue, von František Jakub Prokyš gestaltete, errichtet.

Die Kapelle wurde im 1787 geschlossen und bei einer Versteigrung verkauft. Im 1850 wurde sie vollständig instandgesetzt, nach der letzten Sanierung fing sie jedoch an, zu verfallen. Nach 1918 schien es, dass sie ganz verschwindet, dies geschah jedoch zum Glück nicht. Die Kapelle wurde von Theresia von Schwarzenberg gekauft und die Wahlfahrtstätte in Cesky Krumlov wurde renoviert. Geweiht wurde sie im 1933. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Kapelle ausgeraubt und zerstört. Ihr Zustand verschlechterte sich bis zum 1990 - 1992, als das gesamte Gebiet saniert wurde.

Heutige Nutzung

Die Kapelle ist ausgenommen der alljährigen Wahlfahrt am Feiertag der Erhöhung des Heiligen Kreuzes (14.09.) der Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Die Kapelle befindet sich südöstlich von Cesky Krumlov, ca. 1,7 km vom Platz "Námìstí Svornosti" entfernt.


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